MND kaufte Generatoren für Kiew für 11 Millionen Kronen

Insgesamt zehn Stromgeneratoren im Wert von elf Millionen Kronen hat das Unternehmen MND, das seit Langem in der Ukraine tätig ist, für die Einwohner von Kiew angeschafft. Es handelt sich um Anlagen unterschiedlicher Größe – von leistungsstarken Einheiten mit einer Kapazität von 140 kW, die große Wohnblocks mit Strom versorgen können, bis hin zu kleineren Generatoren mit einer Leistung von 13 kW, die für kleinere Gebäude bestimmt sind.

In Kiew übergab Jana Hamršmídová, Leiterin der Energy-Division, die Generatoren an Vertreter des staatlichen Unternehmens Naftogaz, das für die Installation der Generatoren an den benötigten Orten sorgen wird. Die Verfügbarkeit dieser Geräte ist für die Ukrainer begrenzt – denn angesichts der derzeit sehr niedrigen Temperaturen und des Ausmaßes der Schäden an der Energieinfrastruktur in der Ukraine gehören Generatoren zu den Mangelwaren.

„Die Lage in Kiew ist im Bereich der Strom- und Wärmeversorgung kritisch. Es muss so schnell wie möglich geholfen werden, daher sind wir froh, dass es uns gelungen ist, diese Geräte zu beschaffen und vor Ort zu liefern. Ich freue mich, dass sich dank ihnen zumindest ein Teil der Kiewer aufwärmen kann“, erklärte Jana Hamršmídová.

MND hilft bereits seit dem ersten kritischen Kriegswinter im Jahr 2022 bei der Bewältigung schwieriger Energiesituationen in ukrainischen Städten. Damals startete Russland systematische Angriffe auf die Energieinfrastruktur, die zu weitreichenden Stromausfällen führten. Als Reaktion auf diese Situation lieferte das Unternehmen beispielsweise vier Generatoren mit einer Leistung von 45–75 kW für die Stadt Irpin, von denen zwei in Schulen installiert wurden.

Die Lieferung von Notstromaggregaten ist insbesondere in den Wintermonaten von entscheidender Bedeutung, wenn Stromausfälle den Betrieb von Haushalten, Schulen, medizinischen Einrichtungen und der grundlegenden städtischen Infrastruktur gefährden. Die Generatoren tragen dazu bei, Heizung, Beleuchtung und das Funktionieren lebenswichtiger Dienste sicherzustellen, und stellen somit einen wichtigen Bestandteil der langfristigen Unterstützung der Zivilbevölkerung dar.

Martin Benes
Chefredakteur

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