Zweiter Bohrlochtest von Dambořice 9
Die letzte Bohrung fand hier im Sommer 2023 statt. Während damals die Frösche quakten, gibt es jetzt, am Ende des Winters, jede Menge Hasen und Rehe, die über die umliegenden Felder streifen. Und abends sieht man regelmäßig Biber, die im angrenzenden Burnt Creek krabbeln.
Die ursprüngliche "Neun" zielte auf den Horizont in einer Tiefe von 3.100 Metern und bohrte im Wesentlichen senkrecht nach unten. Dambořice 9A zielt auf eine ähnliche Tiefe ab, allerdings wird bei 900 Metern eine Abweichung vorgenommen. Dies bedeutet, dass das ursprüngliche Bohrloch auf ein Nebengleis verlegt wird.
"Die Abweichung führt zu einer Position, die strukturell 50 Meter höher liegt und 800 Meter vom ursprünglichen Ziel entfernt ist. Sie liegt in einem Winkel von etwa 30 Grad", erklärt Tomas Baldrián, Leiter der geologischen Abteilung von MND.
Und warum wird an derselben Stelle noch einmal gebohrt? Ganz einfach, weil das ursprüngliche Projekt nicht positiv ausgefallen ist, aber vielversprechende Informationen geliefert hat.
Und warum wird an derselben Stelle noch einmal gebohrt? Ganz einfach, weil das ursprüngliche Projekt nicht positiv ausgefallen ist, aber vielversprechende Informationen geliefert hat.
"Die Bohrung Dambořice 9 stieß auf einen 250 Meter langen Komplex aus paläogenen Sanden. Wir haben die Oberfläche des Komplexes getestet und einen Zufluss von Lagerstättenwasser mit einem Ölanteil von bis zu 12 Prozent festgestellt. Dies deutet darauf hin, dass wir uns in der Nähe des Öl-Wasser-Kontakts der Erdöllagerstätte befinden könnten, die sich in einer höheren strukturellen Position befindet", fügte Tomas Baldrian hinzu.
Die Lagerstätte Dambořice 9 liegt analog zur Lagerstätte Borkovany im tieferen Teil der paläogenen Füllung des Nesvačil-Grabens. Die voraussichtlichen Ressourcen (erwartete Reservengröße) betragen hier 330 Millionen Kubikmeter Gas.
Die Lagerstätte Dambořice 9 liegt analog zur Lagerstätte Borkovany im tieferen Teil der paläogenen Füllung des Nesvačil-Grabens. Die voraussichtlichen Ressourcen (erwartete Reservengröße) betragen hier 330 Millionen Kubikmeter Gas.
Martin Benes
Chefredakteur
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