Krumvir 3 - vier Kilometer unter der Erde, potenziell große Reserven

Die tiefste Bohrung der letzten 30 Jahre in der Tschechischen Republik hat großes Medieninteresse geweckt. Vertreter von Zeitungen, Fernseh- und Radiosendern besuchten das Gebiet um Krumvír in Südmähren, wo Bentec 350 arbeitet. MND organisierte für sie eine Exkursion, um ihren Lesern, Zuschauern und Hörern zu zeigen, wie es ist, an einem Bohrloch zu arbeiten, das mehr als vier Kilometer unter die Erde führt.

Die Explorationsbohrung Krumvíř 3 gehört zur Kategorie "Hohes Risiko - hohe Belohnung". Hohes Risiko, aber potenziell hohe Belohnung. Geologen gehen von erheblichen Erdgasreserven aus. Allerdings liegt die errechnete Erfolgschance bei 16 Prozent. Es besteht also eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Bohrung "trocken" bleibt, aber gleichzeitig wird auf eine potenziell hohe Rendite gewettet, falls Kohlenwasserstoffe gefunden werden.

"Im vergangenen Jahr haben wir in der Tschechischen Republik, in Österreich und in der Ukraine 10 Explorations- und Erkundungsbohrungen durchgeführt, und in diesem Jahr planen wir 12 Bohrungen und Investitionen in Höhe von 1,6 Milliarden CZK in diesen drei Ländern. Wir sind nicht nur in Mähren in der Produktion tätig, sondern bauen langfristig auch die Gasproduktion in der Westukraine in den Gebieten Girska und Tynivska kontinuierlich aus. Im vergangenen Jahr sind wir auch in Österreich eingestiegen, wo wir im Rahmen unseres neu gegründeten Joint Ventures ADX an der Produktion des Feldes Anshof beteiligt sind", sagt Jana Hamršmídová, CEO von MND Energy und Mitglied des Verwaltungsrats der MND-Gruppe. "Die Entwicklung unserer Aktivitäten, nicht nur im konventionellen Bergbau, sondern auch bei der Einführung neuer Technologien, wird natürlich durch die hervorragenden wirtschaftlichen Ergebnisse unterstützt, die wir in den letzten zwei Jahren erzielt haben", fügt Jana Hamršmídová hinzu.

Die geologischen Forschungen im Gebiet von Krumvír begannen in den 1970er und 1980er Jahren mit geophysikalischen Untersuchungen und so genannten 2D-seismischen Messungen, gefolgt von moderneren 3D-seismischen Messungen im Jahr 1990, die in den folgenden Jahren durch fortschrittlichere Methoden ergänzt wurden.

Martin Benes
Chefredakteur

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