MND steigt in den Batteriemarkt ein

Das Unternehmen MND erweitert seine Aktivitäten um einen neuen Bereich der Energiewirtschaft – und das gleich im großen Stil. In Břeclav hat das Unternehmen einen Batteriespeicher mit einer Kapazität von 31 MWh in Betrieb genommen, der derzeit die größte eigenständige Anlage ihrer Art in der Tschechischen Republik ist. Das Projekt im Wert von rund einer Viertelmilliarde Kronen soll dazu beitragen, das Stromnetz zu stabilisieren und den Stromhandel weiter auszubauen.

Das Unternehmen MND steigt in ein neues Segment der modernen Energiewirtschaft ein – die Energiespeicherung – und zwar gleich mit einem Projekt, das in Tschechien seinesgleichen sucht. Am Stadtrand von Břeclav hat es einen Batteriespeicher mit einer Leistung von 12 MW und einer Kapazität von 31 MWh in Betrieb genommen.

Das Projekt, dessen Vorbereitung im Jahr 2023 begann, stellt eine Investition von fast einer Viertelmilliarde Kronen dar. MND hat es ohne Fördermittel realisiert. Für das Unternehmen ist dies ein weiterer Schritt in Richtung Diversifizierung hin zur emissionsarmen Energiewirtschaft.

„Der Batteriespeicher in Břeclav ist das erste von sieben Projekten, die wir in diesem Jahr nach und nach in Betrieb nehmen. Es handelt sich um eine bedeutende Investition in eine Technologie, die in der modernen Energiewirtschaft eine immer wichtigere Rolle spielen wird“, erklärte Jana Hamršmídová, Leiterin der Energy-Sparte von MND.

Der Batteriespeicher spielt eine entscheidende Rolle bei der Steuerung des Stromnetzes. Er ermöglicht es, Strom in Zeiten eines Überschusses zu speichern und ihn umgekehrt in Zeiten erhöhten Verbrauchs wieder ins Netz einzuspeisen. Dadurch trägt er dazu bei, Schwankungen zwischen Erzeugung und Verbrauch auszugleichen.

Darüber hinaus eröffnet der Speicher auch eine neue geschäftliche Dimension. MND nutzt ihn sowohl für den Stromhandel als auch für die Erbringung von Unterstützungsdiensten für den Übertragungsnetzbetreiber.

Der Betrieb des Speichers wird durch automatisierte Algorithmen gesteuert, die kontinuierlich entscheiden, wann Energie gespeichert und wann sie auf den Markt abgegeben werden soll.

Die Anlage ist für den Dauerbetrieb ausgelegt und hat eine Lebensdauer von etwa 15 Jahren. Die Batteriemodule sind in mehrere separate Einheiten unterteilt, die unabhängig voneinander betrieben werden können.

Im Laufe des Jahres plant MND die Inbetriebnahme weiterer Speicheranlagen in Tschechien. Für die Zukunft rechnen sie auch mit einer Ausweitung dieses Segments ins Ausland.

Martin Benes
Chefredakteur

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