Ruda Jakubík - seit fast 50 Jahren bei MND!
Rudolf Jakubík kam 1977 eher zufällig zum MND. Nach dem Militärdienst arbeitete er in einer Bank, wo er bei einer Führung unter den Besuchern auch den Leiter der Informationssysteme des MND in Hodonín traf. Eins führte zum anderen, es kam ein Jobangebot, sogar mit einem höheren Gehalt. Die versprochenen Computer blieben zwar vorerst eher ein Traum, doch Ruda wagte einen Schritt, der sein Leben für die nächsten 49 Jahre veränderte.
Anstatt am Computer zu arbeiten, war Ruda zunächst in der Buchhaltung tätig, wo er für die ausgestellten Rechnungen und die Kasse zuständig war. Mit dem Amtsantritt der neuen Leiterin im Jahr 1982 wechselte er nach Lužice – „Ich saß damals genau dort, wo heute die Kantine ist.“ Er bearbeitete Löhne, Schichtpläne, Dienstreiseaufträge, Stücklohnabrechnungen und Arbeitsnormen. „Der technologische Umbruch kam 1994, als PCs in der Firma Einzug hielten.“ Für die Lohnabrechnung lernte Ruda den Umgang mit Tabellenkalkulationen und Excel. Für manche wäre das ein Schreckgespenst gewesen, ihm bot es die Chance, mit der Zeit zu gehen.
Die Familie ist wichtig, auch wenn das Leben manchmal wehtut
Ruda hat eine Frau und zwei Söhne. Der ältere Sohn ist leider vor Jahren verstorben, der jüngere plant vorerst keine Familie, sodass Enkelkinder noch in weiter Ferne liegen. Er spricht darüber ruhig und ohne Pathos – als Teil des Lebens, der nicht immer einfach ist, aber dazu gehört.
Musik, Radfahren und kleine Freuden geben ihm neue Energie
Zu Rudas Hobbys gehören Radfahren und Country-Musik. Er spielt Schlagzeug und singt in der Band El Dorado. Der Freitag mit der Band ist für ihn eine feste Größe – da tankt er neue Energie und geht am Montag mit einem Lied auf den Lippen zur Arbeit. Seine Band spielte gelegentlich auch bei Firmenveranstaltungen von MND oder auf Geburtstagsfeiern von Kollegen. Auf Country-Bällen spielen sie bis heute.
Außerdem sammelt Ruda Spielzeugautos. Er fährt fast ständig Fahrrad – manchmal abends ohne Helm (er betont selbst, dass er nur quer durch die Stadt zu seiner Mutter fährt), manchmal pflichtbewusst mit Helm zum Zug zur Arbeit – „Was, wenn sich wieder so ein Reh vor die Räder schleicht…“
49 Jahre in derselben Position und es macht ihm immer noch Spaß
In fast 49 Jahren im Unternehmen ist Ruda praktisch in derselben Position geblieben, und das stört ihn überhaupt nicht. Im Gegenteil. Am meisten gefällt ihm an seiner Arbeit der Kontakt zu Menschen. Wie er selbst mit einer Prise Übertreibung sagt: „Ich bin so etwas wie das Firmenarchiv.“ Kurz gesagt, er erinnert sich daran, was war, wer wann in das Unternehmen eingetreten ist, wie die Dinge früher gemacht wurden. Und genau diese Kontinuität verleiht seiner Arbeit Sinn und einen Mehrwert.
Ruda hat nie daran gedacht, das Unternehmen zu verlassen. Als er vor sechs Jahren in Rente gehen sollte, sagte er sich, er würde sich nur noch ein letztes Quartalsabonnement für den Arbeitsweg kaufen und dann aufhören. Doch dann kam das nächste Quartalsabonnement … und dann das Jahresabonnement … Wie er fröhlich kommentiert: „Rente habe ich vorerst nicht vor!“ In seinem Kopf hat er jedoch einen schönen Meilenstein – im Oktober 2027 wird es genau 50 Jahre her sein, dass er bei MND arbeitet. Und das ist schon eine Überlegung wert.
Vor allem darf man die Lebensfreude nicht verlieren!
Ruds Rezept für einen gesunden Geist ist einfach: das Leben so nehmen, wie es ist. Sich weder der Traurigkeit noch schwierigen Zeiten hingeben. „Es gibt immer etwas, wofür es sich lohnt, weiterzumachen“, fügt er beschwingt hinzu. Vielleicht ist er gerade deshalb nach fast fünfzig Jahren im Beruf immer noch glücklich und zufrieden.
Leitende Assistentin des Vorstandsvorsitzenden von MND DS
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